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"Elternschule" - der Dokumentarfilm von WDR2 mit anschließender Diskussion

 

„Elternschule“ wurde nicht als Anleitung für den normalen Familienalltag oder als Lehrfilm für eine Therapie produziert. Dennoch zeigt er –als beobachtender Dokumentarfilm -emotionale Verstrickungen und Verhaltensmuster, wie sie in abgeschwächter Form auch im familiären Alltagsleben vorkommen.

Kinder im chronischen Stress: Sie schreien unaufhörlich, schlafen nicht, kratzen sich blutig oder essen kaum. Sie alle kommenmit ihren erschöpften Eltern in die Kinder-und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung "Pädiatrische Psychosomatik". Hier werden chronischeKrankheiten behandelt: Neurodermitis, Asthma, Allergien, Schlaf-und Essstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Stress.

Familien, deren Leben nur noch um die Krankheit des Kindes kreist, bekommen hier Hilfe. Mindestens drei Wochen lang bleiben Eltern mit ihren Kindern in der Klinik und durchlaufen ein umfassendes Behandlungsprogramm: Entspannung, Schlaftraining, Esstraining, Verhaltenstraining, Psychotherapie und natürlich Vorbereitung auf das Familienleben zu Hause. Die Behandlung ist ganzheitlich: Es geht nicht nur um die Symptome der Kinder, sondern um das gesamte Beziehungsgeflecht der Familie. Auch die Eltern müssen vieles neu lernen.

 „Elternschule“ zeigt Ausschnitte dieser stationären Therapie. Der Film geht aus von der verzweifelten Lage der Familien, lässt die Zuschauer den Veränderungsprozess bei Eltern und Kindern miterleben.

Anmeldung 02838-179445

Termin:

Donnerstag, 27.06.2019

19:30 - 22:00 Uhr

Gebühr:

5,00 € pro Person/Paar

Leitung:

Angelika Niederholz, Melanie Seyer, Sandra Vloet